Spielberichte 30.08.-05.09.2021

Damen – Kreisliga A: TC Nidda : TC Gambach – 5:1
Zum Abschluss der Medenrunde in der Kreisliga A hatten die Kurpark-Ladies des TC Nidda die Damen des benachbarten TC Gambach zu Gast. Vor einigen Wochen entführte das Team aus Bad Salzhausen beim Auswärtsspiel gegen die klassengleiche Zweitmannschaft am Fuße der Münzenburg die Punkte – gleiches hatte man sich für den Saisonkehraus auf Niddaer Seite vorgenommen, denn bereits ein Remis sollte die Meisterschaft bedeuten. Das erste Einzelpaar besetzen Fabienne Berting und Claudia Pfaff – und beide legten los wie die Feuerwehr. Fabienne Berting zeigte ihrer Gegnerin mit ihrer Athletik und Schlagkraft deutlich die Grenzen auf. 6:0 6:0 lautete das Ergebnis einer einseitigen Partie. Nicht minder dominant gestaltete Claudia Pfaff ihr Match gegen ihre Kontrahentin. Obwohl im Premierenjahr auf Medenniveau, warf sie ihre Stärken in die Waagschale und beendete ihr Match ungefährdet mit einem 6:1 6:2. Somit war der Weg bereitet, schon nach den Einzeln die Meisterschaft klarzumachen – und Sharon Becker sowie Christine Meyer wollten ihren Mannschaftskameradinnen in nichts nachstehen. Mit 6:0 und 6:1 gestattete Becker mit ihrem druckvollen Spiel, vor allem mit der Vorhand, gerade mal ein Spiel. Fast deckungsgleich fertigte Christine Meyer ihre Gegnerin mit 6:1 und 6:0 im Schnelldurchgang ab. Damit war die Meisterschaft bereits nach den Einzeln unter Dach und Fach. Die beeindruckende Bilanz von gerade mal 5 abgegebenen Spielen in den 4 Einzeln des Tages veranschaulicht die Dominanz der Niddaer Seniorinnen nicht nur an diesem Tag, sondern über die gesamte Saison. Somit kam den abschließenden Doppeln nur noch statistische Bedeutung zu – nichtsdestotrotz ging man diese mit der gebotenen Fairness und Ernsthaftigkeit an.
Das Top-Duo Berting / Becker (die Killer-B“s😉) siegte im Schongang erwartungs- und standesgemäß 6:0 6:0. Claudi Pfaff mit Spielpartnerin Kirsten Schindler, die am Vorabend noch maßgeblich zum Auftaktsieg der Drittligahandballerinnen beigetragen hatte, spielten im hinteren Doppel bei hochsommerlichen Temperaturen verständlicherweise nicht mehr mit der letzten Konsequenz und quittierten mit 2:6 4:6 die einzige Niederlage des Nachmittags. Der Freude über das erreichte Saisonziel der Meisterschaft und des Aufstiegs auf Bezirksebene tat dies keinen Abbruch. Die individuelle sportliche Klasse gepaart mit einem tollen Teamgeist zeichnen den verdienten Meister der Damenkonkurrenz aus. Die heimischen Tennisfans dürfen sich auf weitere Auftritte des Teams im kommenden Jahr freuen – dann allerdings eine Klasse höher….!

Die Damenmannschaft des TCN kann sich über den Aufstieg in die Bezirksliga freuen (Foto: Becker)

Herren – Bezirksliga A: GW Fulda II : TC Nidda – 8:1
Mit einer wahren Rumpftruppe fuhr die erste Herrengarnitur zu ihrem Auswärtsspiel nach Fulda. Gleich drei Stammspieler galt es zu ersetzen, darunter Niddas Nummer eins Christoph Messing, sowie Punktegarant Jan Döll. Dennoch starteten die Einzel verheißungsvoll, Lutz Magnus konnte an Position sechs fast schon gewohnt souverän mit 6:2 und 6:2 punkten. Leider sollte dies der einzige Punkt an diesem Tag bleiben. Sowohl Lukas Kellenbenz als auch Dimi Gasas unterlagen trotz starken Leistungen knapp im Champions Tie Break des dritten Satz, nachdem beide den ersten Satz jeweils noch siegreich gestalten konnten. Für Marcel Cunha reichte es ebenso nur für einen Satzgewinn und eine knappe Drei Satz Niederlage. Patrik Senn an Position vier war seinem Gegner in zwei Sätzen unterlegen. Da die „40er Leihgabe“ Chris Rozsa nach dem ersten Satz aufgeben musste, standen auch für das Doppel nur noch fünf Spieler zur Verfügung. In den beiden verbleibenden Doppeln, die nach den Einzelergebnis nur noch statistische Bedeutung hatten, gab es jeweils glatte Zwei-Satz-Niederlagen, so dass am Ende ein 1:8 zu Buche stand. Frustriert mussten die Kurparkboys die Heimreise antreten, freuen sich aber dennoch am nächsten Wochenende in Vollbesetzung auf einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Herren 30 – Bezirksliga A: TC Nidda : TC Gambach – 3:3
Bereits am Freitag kam es bei sommerlichen Temperaturen im Nachholspiel zum Derby zwischen der Herren 30 Mannschaft des TCN und dem TC Gambach. Das Spiel hätte ursprünglich am vorherigen Sonntag ausgetragen werden sollen, musste aber aufgrund der Unbespielbarkeit der Plätze verschoben werden. Die auf Tabellenrang 3 rangierenden Gambacher hätten sich bei einem Sieg in Kurpark Meadows noch einmal mit dem Thema Aufstieg in die BOL befassen können. Lefty Olaf Hess besiegte seinen Gambacher Kontrahenten deutlich mit 6:1/6:3. Beeindruckend hierbei ist die Tatsache, dass der ehemalige Handballer erstmalig vor vier Jahren zum Schläger griff. Spannender liefen die Partien von Olaf Hennig und Michael „Stanimal“ Wiegand. Hennig, der terminlich bedingt erst kurzfristig zur Mannschaft stoßen konnte, verlor nach einem aufopferungsvollen Kampf mit 6:7/4:6. Punktegarant und Mentalitätsmonster Wiegand lieferte sich mit seinem Gambacher Gegenüber ein nervenaufreibendes Spiel, welches er letztendlich mit 11:13 im entscheidenden Champions Tie Break verlor. Durch den Sieg von Sebastian Meyer stand es nach den Einzeln 2:2. Für die Doppel spielten die Zeugen-Agassis ihre Kaderbreite aus und brachten mit Heiko Schmidbauer einen frischen Mann, welcher an der Seite von Olaf Hennig in Satz 1 loslegte wie die Feuerwehr. Die Gambacher justierten dann ein wenig ihr Spiel und drehten somit das Spiel, was in einer Niederlage im Champions Tiebreak für die Niddaer endete. Nun hing es an Olaf Hess und Sebastian Meyer, wenigstens eine Punkteteilung zu erreichen und den Nimbus der Unbesiegbarkeit zu wahren. Nach knappen Verlust des ersten Satzes und einsetzender Dunkelheit, entschieden Hess/Meyer den zweiten Satz deutlich für sich. Es ging also wieder in den Champions Tie Break. Mit dem letzen Lichtstrahl des Tages verwandelte das Niddaer Duo den Matchball zu seinen Gunsten. Es darf somit weiter vom Aufstieg geträumt werden.

Herren 30 – Bezirksliga A: MSG Niederdieten/Eschenburg : TC Nidda – 2:4
Im letzten Auswärtsspiel der diesjährigen Medenrunde trat die Herren 30-Mannschaft als Tabellenführer und klarer Favorit beim Viertplatzierten, der Spielgemeinschaft aus Eschenburg und Niederdieten an. Nach der kräftezehrenden Nachholpartie vor zwei Tagen entwickelte sich das Kräftemessen jedoch zu einer zähen Angelegenheit. Punktegarant und Topspieler Sebastian Meyer hatte mit seinem Gegner Jens Karl trotz des klaren 6:1 6:2 mehr Mühe als ihm lieb war. Immerhin gab er damit erstmals mehr als 1 Spiel in einem Einzel ab – Beleg dafür, dass sich sein Gegner tapfer gegen die Niederlage stemmte. Jan Olaf Hess machte mit seinem Gegner Kevin Hein kurzen Prozess und schickte diesen mit der Höchststrafe 6:0 6:0 vom Court. Olaf Hennig verschlief gegen den variablen aufspielenden Julian Bausch Satz eins völlig – 6:1 für den Heimspieler Bausch. In Satz 2 lief es zunächst besser für den Niddaer. Eine zwischenzeitliche Führung konnte „Kees“ Hennig jedoch nicht ins Ziel bringen, um die Entscheidung im Champions Tiebreak zu suchen. Letztlich war Bauschs Spiel sicherer und fehlerfrei, was sich im 6:4-Ergebnis niederschlug. Im vierten Einzel standen sich Michael „Stan“ Wiegand für die Zeugen Agassis aus Nidda und Francesco Aquaro gegenüber. Der Italiener verwickelte Wiegand immer wieder in lange Ballwechsel, um so Fehler Wiegands zu provozieren. Und seine Rechnung ging zuerst auf. Wiegand wurde im Verlauf von Durchgang 1 zunehmend ungeduldig, seine Fehlerquote stieg. 7:6 hieß es in einem ausgeglichenen Satz mit dem glücklicheren Ende für den Lokalmatador. In Durchgang 2 besann sich „Stan“  auf seine Stärken, biss sich zurück ins Spiel und holte diesen mit 6:4. im Champions Tiebreak war dann gegen das Mentalitätsmonster Wiegand kein Kraut gewachsen, so dass der siegreiche Niddaer den dritten Einzelpunkt verbuchen konnte. Vor den abschließenden Doppeln spekulierten die Mittelhessen von der Dill auf einen Überraschungscoup im hinteren Doppel. Denn ihre stärkste Kombination Karl/Bausch trat gegen die Niddaer Manuel Getto und André „Pep“ Böhm an. Von Anfang an eine einseitige Begegnung zugunsten der Gastgeber – 6:0 6:1  hieß es am Ende. Zur sicheren Verteidigung von Tabellenspitze und der Chancen auf die Meisterschaft musste also im letzten Doppel ein Sieg her. Nach anfänglich starkem Start mit 0:3 ,verloren die beiden Niddaer Wiegand und Hess unerklärlicherweise den Faden und gaben Durchgang 1 mit 6:4 ab. Doch die beiden entdeckten ihr Kämpferherz und hatten in den entscheidenden Momenten das nötige Quäntchen Glück. Mit 6:2 und einem klaren 10:2 im Match Tiebreak ging dieses Spiel und damit die gesamte Begegnung mit 4:2 an die Männer aus dem Kurpark. Bei noch zwei ausstehenden Aufeinandertreffen, welche die TC-Mannen zu Hause gegen zwei Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich absolvieren müssen, stehen die Chancen auf eine Meisterschaft im Premierenjahr der neuformierten Herren 30 ausgezeichnet.

Herren 40 – Kreisliga A: TC Nidda : TV Lollar – 5:1
Die Niddaer 40er Fraktion machte auf ihrem angestrebten Weg zum Aufstieg mit dem Gegner vom TV Lollar kurzen Prozess. Lediglich Werner „Marathon“ Fröbel machte seinem Namen wieder alle Ehren und lieferte das längste Match des Tages ab, welches er am Ende mit 7:6, 3:6 und 5:10 verlor. Schneller machten es seine Mannschaftskollegen, allen voran Karsten Klös, der seinen Gegner mit der Höchststrafe von 6:0 und 6:0 vom Platz fegte. Aber auch Carsten Richter und Klaus-Peter Birner gewannen ihre Einzel souverän in zwei Sätzen. Nach der guten Ausgangslage und drei Einzelpunkten ging man selbstbewusst in die Doppel. Hier rückte Wolfgang Schleicher anstelle von Werner Fröbel ins Team und siegte an der Seite von Carsten Richter glatt in zwei Sätzen. Ebenso schnell machte es das Niddaer Urgestein Doppel „KP“ Birner und Karsten Klös. Vor dem letzten Spieltag grüßen die Vierziger nun von der Tabellenspitze und wollen im Nachholspiel gegen den TV Grüningen nichts mehr anbrennen lassen.

Herren 50 – Kreisliga A: MSG TC/RW Grünberg/Laubach : TC Nidda – 6:0
Gegen den Tabellenführer und designierten Aufsteiger aus Laubach / Grünberg hatte die Niddaer Ältestenfraktion so gut wie keine Chance. Lediglich Werner Stahlheber an Position zwei konnte mit seinem Gegner lange mithalten, musste sich dennoch am Ende kraftlos im Champions Tie Break beugen. Milan Kostic, Manfred Hofmann und Bernd Schoeps unterlagen hingegen allesamt glatt in zwei Sätzen. Die Doppel verliefen zumindest etwas ausgeglichener und man konnte die Sätze meist lange offen halten, für einen Satz- oder gar Punktgewinn reichte es an diesem Tag jedoch nicht. Somit stand eine herbe Niederlage zu Buche und die 50er werden versuchen, im letzten Saisonspiel vielleicht doch wenigstens noch einen Ehrenpunkt zu erreichen.


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Spielberichte 23.08.-29.08.2021

Der erste offizielle Spieltag nach der Sommerpause

Damen – Kreisliga A: TC Wettenberg II : TC Nidda – 1:5
Die Niddaer Damenfraktion rückt ihrem Ziel Bezirksliga immer näher. Beim Tabellenzweiten Wettenberg gab es einen am Ende einen hoch verdienten 5:1 Erfolg. Die Partie konnte auf Grund des Regens erst mit 5 Stunden Verspätung gestartet werden. Die zusätzliche Regenerationszeit war nach der großen Partienacht (der TCN hatte am Vorabend sein 50-jähriges Jubiläum) dennoch etwas zu kurz für Niddas Nummer zwei Fabienne Berting, die verschlafen in die Partie startete und sofort mit 0:4 zurück lag. Sie konnte sich allerdings danach fangen und das Match mit ihrem gewohnt druckvollen Spiel noch mit 6:4 und 6:2 gewinnen. Claudia Pfaff startete verheißungsvoll und gewann den ersten Satz, danach konnte sich ihre Gegnerin jedoch steigern und den zweiten Satz gewinnen. Der Champions-Tie-Break ging dann unglücklich mit 8:10 verloren. Deutlicher machten es dann in der zweiten Runde Sharon Becker (6:1, 6:2) und Christine Meyer (6:1, 6:1) die ihre Gegnerinnen im Schnelldurchgang besiegten. Somit war die Ausgangsposition mit 3:1 nach den Einzeln exzellent, die Gambacher mussten ihre beiden stärksten Spieler aufteilen, um noch eine Chance auf einen Punktgewinn zu haben. Dies nutzten die Kurparkladies und stellten ihre Doppel so auf, dass sowohl Becker / Meyer (6:0, 6:4) als auch Berting / Pfaff (6:2, 6:1) siegreich waren. Mit diesem Sieg rangiert die Mannschaft vor dem letzten Spieltag weiterhin auf Platz eins und benötigt gegen den drittplatzierten Gambach lediglich noch einen Punkt, um das erklärte Ziel, den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt zu machen.

Herren – Bezirksliga A: TC Nidda : RW Lich – 5:4
Die Herren spielten bereits am Samstag vor dem Jubiläumsfest im Lokalderby gegen den Tabellenführer aus Lich. Die Niddaer starteten wie die Feuerwehr in die Partie. Jan Döll konnte seine brilliante Form bestätigen und machte mit seinem Gegner beim 6:1 und 6:0 kurzen Prozess. Ähnlich souverän an Position sechs agierte Lutz-Philipp Magnus, der mit 6:1 und 6:2 den zweiten Niddaer Punkt einfuhr. Eine bärenstarke Leistung zeigte auch Lukas Kellenbenz, der in einem hochklassigen Match seinen Gegner, dem er im Hinspiel noch unterlegen war, besiegte. So stand nach der ersten Runde die optimale Ausbeute von drei Punkten auf dem Zettel. Nun war jedoch die Zeit der Licher gekommen. Niddas Nummer eins hatte gegen den Licher Spitzenspieler Bendedikt Vogeltanz keine Chance und war deutlich unterlegen. Ähnlich ging es Marcel Cunha, der gegen einen erfahrenen Licher Gegner nie richtig ins Spiel fand und ebenfalls glatt in zwei Sätzen verlor. Griechenexport Dimi Gasas mühte sich in einem langen Match mit seinem Gegner, musste sich aber am Ende diesem und auch seiner fehlenden körperlichen Fitness beugen und verlor knapp im Champions-Tie-Break. So stand es wie im Hinspiel 3:3 nach den Einzeln aber dieses Mal machte es die Niddaer Herrenfraktion besser als vor acht Wochen und stellte seine Doppel so clever auf, dass zwei Matches gewonnen werden konnten. Messing / Cunha gewannen deutlich und auch Kellenbenz / Döll behielten am Ende die Oberhand. Dass das dritte Doppel Gasas / Magnus unterlegen war, spielte dann nur noch eine untergeordnete Rolle. Damit gehen die Niddaer Herren ohne jedgliche Abstiegssorgen in die letzten beiden Partien und am Abend konnte das Jubiläum ausgiebig zelebriert werden.

Auch der Regen tat der Stimmung der Niddaer Herren keinen Abbruch (vlnr: Marcel Cunha, Lukas Kellenbenz, Jan Döll, Christoph Messing, Patrik Senn, Dimi Gasas; es fehlt Lutz-Philipp Magnus)

 


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Spielberichte 05.07.-11.07.2021

Der Regenteufel machte der Niddaer Tenniskunst teilweise einen Strich durch die Rechnung. Sowohl die Herren, Herren 30,Herren 40 sowie das Kreispokal Team sagten ihre Spiele komplett ab und werden sie in der nächsten Woche nachholen, die Damen konnten nach langer Wartezeit doch noch spielen.

Kreispokal U18: TC Nidda – TV Hausen 1:2
Die Niddaer Nachwuchsfraktion kommt immer besser im Kreispokal an und hätte beinahe die riesen Überraschung gegen den favorisierten TV Hausen geschafft, der mit Moritz Tischler ein großes Talent in seinen Reihen hat. Gegen jenen hatte der Niddaer Nils Jung beim 0:6 und 1:6 leider auch keine Chance. Besser machte es Moritz Hauschild an Position 2, der in einem sehr engen Match mehrfach die Nerven bewahrte und verdient mit 7:5 und 7:6 siegte. Im Doppel lag die Überraschung in der Luft und im ersten Satz hatten die beiden Rookies die Hausener schon fast auf der Pfanne, leider ging das Spiel dann etwas unglücklich mit 5:7 und 2:6 verloren. Jung und Hauschild entwickeln sich jedoch sehr positiv und sind sicherlich auch bald in der Lage, im Erwachsenenbereich mitzuhalten.

Damen: Kreisliga A: TC Gambach – TC Nidda 2:4
Die Erfolgsstory der neu gemeldeten Damenmannschaft geht weiter. Auch im dritten Saisonspiel waren die Kurparkladies nicht zu bezwingen, und trotzten selbst dem Regen von Gambach. Sharon Becker und Claudia Pfaff ließen ihren Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance, Christine Meyer hatte in ihrem Spiel nur im ersten Satz leichte Startschwierigkeiten bevor der Motor wie geschmiert lief. In ihrem allerersten Spiel überhaupt für den TCN musste sich Anne Møller einer Gambacher Nachwuchspielerin beugen, obwohl sie einen großen Kampf in einem engen Match lieferte. Um auf Nummer sicher zu gehen und den vierten Punkt zu sichern spielten Sharon Becker und Christine Meyer im ersten Doppel und konnten dieses Spiel ohne Probleme gewinnen. Claudia Pfaff und Anne Møller hatten hingegen gegen ein stark aufgestelltes zweites Gambacher Doppel das Nachsehen. Somit grüßen die Niddaer Mädels nach dem dritten Spieltag von der Tabellenspitze und müssen sich langsam damit anfreunden, als Aufstiegsfavorit gehandelt zu werden.

Herren 50 – Kreisliga A: TC Linden : TC Nidda – 5:1
Auch wenn Mannschaftsführer „Heki“ Reimer am liebsten den Mantel des Schweigens über das Spiel legen würde, soll doch zumindest über die wenigen Lichtblicke berichtet werden. Dies war bei der 1:5 Auswärtsniederlage in Linden zumindest Serbenexport Milan Kostic, der nach langer Spielpause gleich wieder an Position 1 aufschlug und durch eine taktische Meisterleistung, in der ich sich nach gewonnenem ersten Satz im zweite Satz schonte, en dritten Satz und somi das Match für sich bestreiten konnte. Alle anderen Akteure blieben von Ihrer Form entfernt und so verloren sowohl Werner Stahlheber, Ralf Hermann und Norbert Dahl ihre Partien glatt in zwei Sätzen. Der TCN tauschte sein Spielerportfolio zum Doppel komplett aus, doch dies brachte ebenso nicht den erwünschten Effekt. Manfred Hofmann und Jürgen Reimer verloren ebenso glatt wie Werner Hettler und Bernd Schoeps. Die Niddaer Oldies werden die Sommerpause nutzen, um in ein mentales Trainingslager zu gehen und daraus gestärkt heraus zu kommen.


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Spielberichte 28.06.-04.07.2021

Damen: Kreisliga A: TC Nidda : TV Watzenborn II – 6:0
12 Siege, keine Niederlage. So lautet nach zwei Spieltagen die makellose Bilanz der neugegründeten Damenmannschaft des TC Nidda. Optisch und vor allem spielerisch waren die Leistungen der Damen ein Hingucker. Fabienne Berting, Christine Meyer und Claudia Pfaff fertigten ihr Gegnerinnen im Schnelldurchlauf ab. Spannender machte es Kirsten „Schindi“ Schindler. Nach famosen ersten Satz stotterte der Motor im zweiten Satz und es ging in den Tie Break. Hier profitierte die Leistungsträgerin der HSG Gedern Nidda von ihrer mentalen Stärke und besiegte ihre Gegnerin. Die Doppel waren dann eine klare Angelegenheit für die Niddaer Damen. Sharon Becker, im Einzel noch gesundheitlich geschont, konnte im Doppel an der Seite von Claudia Pfaff nochmals richtig auftrumpfen. Fabienne Berting und Christine Meyer agierten auch nicht zimperlich mit ihren Gegnerinnen und siegten im Schnelldurchgang. Besonders schön war die Unterstützung zahlreicher Zuschauer, ob des gebotenen Sports und des schönen Wetters.

Herren – Bezirksliga A: TC Herborn : TC Nidda – 5:4
Auch im zweiten Saisonspiel musste die Niddaer erste Mannschaft eine knappe und ärgerliche Niederlage einstecken. Ohne Mannschaftsführer Christoph Messing rückten alle Spieler eine Position nach oben. Lukas Kellenbenz, erstmals an Nummer eins spielend löste seine Aufgabe souverän und gewann mit 6:3 und 6:2. Griechenexport Dimi Gasas unterlag nach langem Kampf knapp im Champions Tie-Break des dritten Satzes. Ebenfalls eng aber in zwei Sätzen unterlegen waren Louis Fischer und Patrik Senn. Marcel Cunha in seinem Einzeldebüt für den Kurparkclub überzeugte auf ganzer Ebene und lies seinem Gegner keine Chance. Der zweite Neuling Patrick Rudel gewann in drei Sätzen, so dass es nach den Einzeln 3:3 stand. Wie am vergangenen Spieltag ging die Doppeltaktik nicht auf und es konnte nur ein Doppel gewonnen werden. Somit stand eine 4:5 Niederlage und der zwischenzeitlich letzte Tabellenplatz zu Buche. Die Niddaer werden in der nächsten Wochen in der Stammbesetzung auf Wiedergutmachung drängen.

Herren 30 – Bezirksliga A: TC Nidda : TV 1864 Hausen – 4:2
Zweites Spiel, zweiter Sieg. Beim ersten Spiel im heimischen Kurpark, brauchten die zahlreichen Besucher starke Nerven, gingen drei der vier Einzel über den Match Tie Break. Olaf Hennig und Michael Wiegand konnten diesen jeweils durch ihre Nervenstärke gewinnen. Manuel Getto musste seinem Gegner jedoch nach hartem Kampf den Sieg überlassen. Mit eine 3:1 Führung gingen die Hausherren in die Doppel. Meyer / Hennig siegten im Schnelldurchgang und sorgten für den vorentscheidenden Punkt. Im zweiten Doppel drehten Olaf Hess und Manuel Getto nach verschlafenem ersten Satz nochmals richtig auf, verloren aber den zweiten Satz unglücklich im Tie Break. Die Niddaer Jungsenioren grüßen nun nach dem zweiten Spieltag von der Tabellenspitze.

Herren 40 – Kreisliga A: TC Nidda : TV Watzenborn II – 3:3
Die 40er bleiben auch im zweiten Spiel ungeschlagen. Gegen den TC Watzenborn II reichte es am Ende zu einem hart umkämpften 3:3 Unentschieden. Karsten Klös hatte in seinem Spiel gegen den um vier Leistungsklassen besser eingestuften Spieler einen schweren Stand und war am Ende chancenlos. An Position zwei und drei entwickelten sich spannende und lange Spiele. Während Werner „Marathon“ Fröbel sein Match am Ende erfolgreich bestreiten konnte, musste Chris Rozsa nach drei Sätzen seinem Gegner gratulieren. Punktegarant Carsten Richert an Position vier lieferte gewohnt sicher und gewann glatt in zwei Sätzen. In den anschließenden Doppeln unterlagen Klös / Rozsa während Fröbel / Richter glatt siegten. Somit konnten sich beide Mannschaften am Ende mit dem Remis zufrieden geben.

Herren 50 – Kreisliga A: TC Krofdorf-Gleiberg : TC Nidda – 4:2
Für die 50er Fraktion gab es indes im zweiten Spiel die zweite Niederlage. Die Krofdorfer Gegner traten an den ersten beiden Positionen mit Spielern an, die normalerweise in der Herren 40 Mannschaft spielen. Somit waren Werner Hettler und Werner Stahlheber hier trotz wackerem Kampf chancenlos. Ralf Hermann machte es an Position drei besser und gewann zumindest einen Satz, am Ende reichte aber die Kraft nicht ganz und das Spiel ging im Champions Tie Break verloren. Den einzigen Einzelpunkt holte wieder einmal Norbert Dahl ebenfalls im Champions Tie Break. In den Doppeln spielten die beiden Krofdorfer Spitzenspieler zusammen, um den benötigten vierten Punkt zu holen, was gegen Kostic und Hermann auch deutlich gelang. Jürgen Reimer und Manfred Hofmann war es somit zumindest noch vorbehalten, das zweite Doppel zu gewinnen, was an der Niederlage jedoch nicht änderte.


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Spielberichte 21.06.-27.06.2021

v.l.n.r: Sharon Becker, Fabienne Berting, Kirsten Schindler, Christine Meyer (Foto: Jochen Sterle)

Damen – Kreisliga A: TV Lollar . TC Nidda – 0:6
In der 50 jährigen Jubiläumssaison kann der TCN seit langer Zeit wieder eine Damenmannschaft stellen und die legte in ihrem ersten Saisonspiel in Lollar gleich los wie die Feuerwehr. Die Mannschaft besteht mit Sharon Becker und Fabienne Berting aus zwei Spielerinnen, die bereits in ihrer Jugend sehr erfolgreich für den Verein aufgeschlagen haben. Dazu kommen mit Christine Meyer und Kirsten Schindler zwei Handballerinnen, die von Natur aus viel Gefühl für den Ball mitbringen. Lediglich Sharon Becker hatte an Position eins etwas Mühe mit ihrer Gegnerin, konnte aber am Ende doch souverän mit 6:3 und 6:2 gewinnen. Sehr viel deutlicher machten es Fabienne Berting und Christine Meyer, die ihren Gegenüber nur jeweils ein Spiel pro Satz gönnten. Auch Kirsten Schindler schlug sich in ihrem ersten Medenspiel bravorös und gewann deutlich mit 6:1 und 6:2. In den Doppeln gesellte sich zu den erfahrenen Spielerinnen jeweils eine Handballikone und somit konnten auch diese beiden Punkte zum grandiosen 6:0 Auswärtssieg eingefahren werden. Die ausgelassene Stimmung der neuen Mannschaft ist auf dem Foto gut zu erkennen.

Herren – Bezirksliga A: RW Lich : TC Nidda – 5:4
Die erste Herrenmannschaft musste in ihrem ersten Saisonspiel zum Lokalderby nach Lich reisen. Leicht ersatzgeschwächt wusste man um die schwere Aufgabe, da die Licher gerade an den ersten beiden Positionen exzellent besetzt sind. Das musste auch Christoph Messing spüren, der gegen seinen 17 Jahre jüngeren stark aufspielenden Gegner im ersten Satz gut mithielt aber in den wenigen entscheidenden Punkten den kürzeren zog und am Ende in zwei Sätzen unterlag. An Position zwei schnupperte Lukas Kellenbenz an der Überraschung und gewann den ersten Satz bevor sein Gegner dann immer besser ins Spiel fand und die nächsten beiden Sätze gegen den Niddaer Youngster gewann. An Position drei und vier machten Dimi Gasas und Jan Döll mit ihren Gegner kurzen Prozess. Beide waren in allen Belangen deutlich überlegen. Eine wahrhafte mentale Meisterleistung schaffte Louis Fischer in seinem Comeback für die Kurparkboys. Er gewann einen dramatischen ersten Satz im Tie-Break mit 17:15. Sein Gegner war danach so frustriert, dass der zweite Satz klar an Fischer ging. An Position sechs kam mit Patrik Senn ein Niddaer Urgestein zum Einsatz. Senn hatte im letzten Jahr nach über sechs Jahren Pause erstmals wieder zum Schläger gegriffen und schlug sich tapfer, für einen Sieg war es aber noch zu früh. Nach einem 3:3 nach den Einzeln wählte Lich eine clevere Doppelaufstellung und machte das zweite und dritte Doppel stark. Somit hatten Messing und Kellenbenz keine Mühe einen Punkt einzufahren. Das Doppel drei bestehend auch Lutz Magnus und Patrik Senn ging genau so klar an Lich und somit musste das Doppel um Gasas und Döll entscheiden. In einem engen Match behaupteten die beiden sich gut aber Lichs Spitzenspieler Vogeltanz riss immer wieder das Ruder herum und am Ende unterlagen die beiden Niddaer knapp. Somit musste Niddas erste Herren im ersten Spiel eine denkbar knappe 4:5 Niederlage hinnehmen.

Herren 30 – Bezirksliga A: Oranien Frohnhausen : TC Nidda – 1:5
Nach vielen Jahren im Kreispokal wagten die Niddaer Mannen den Sprung in die offizielle Medenrunde. Von Unsicherheit war jedoch nichts zu spüren. Mit einer Mischung aus Unbekümmertheit und Vertrauen in die eigene Stärke wurde der Gegner aus Dillenburg Frohnhausen im ersten Saisonspiel auswärts in beeindruckender Manier abgefertigt. Es sei zu erwähnen, dass es für fast alle Niddaer Akteure das erste offizielle Spiel war. Stan Wiegand verlangte seinem Gegner in Satz eins alles ab, so dass dieser anschließend verletzungsbedingt aufgeben musste. Olaf Hess und Sebastian Meyer siegten ebenfalls ungefährdet und deutlich in zwei Sätzen. Spannender machte es Michi Wolf, der seinen Gegner erst im Champions Tie Break niederringen konnte. Trotz Sand im Getriebe oder besser gesagt, seinen Schlägen, zeigte der langjährige Leistungsträger der Viktoria Nidda Nervenstärke und rung damit und seiner physischen Stärke seinen auf Top Niveau agierenden Gegner nieder. Für das Doppel rotierte ein weiterer Lefty in die Phalanx. Manuel Getto an der Seite von Sebastian Meyer zeigte beim 6:0 / 6:1 eine Top Performance. Doppel 2 mit Olaf Hess und Michi Wolf ging nach einem spannenden Hin und Her im finalen Champions Tie Break verloren, was den Hausherren zumindest einen Ehrenpunkt bescherte.

Herren 40 Kreisliga A: MSG Laubach/Grünberg – TC Nidda 1:5
Das klare Ergebnis täuscht letztlich über die zwischenzeitlich engen Spielverläufe in den Einzeln hinweg. Dass man auf Niddaer Seite nach Abschluss der Einzel und vor Beginn der Doppel mit 3:1 führte und somit ein Unentschieden bereits gesichert war, war vor Beginn der Partie nicht unbedingt zu erwarten. Vielmehr stand eine Spielverlegung – mitunter sogar eine Spielabsage – im Raum, nachdem sich zwei Stammspieler (MF Werner Fröbel und Andreas Fuchs) nicht einsatzbereit zeigten und erst auf den allerletzten Drücker ein (spielfähiges) Team komplettiert werden konnte. Ersatzspieler bzw. Rückkehrer waren Klaus Peter Birner und Wolfgang Schleicher. Ersterer zeigte im Einzel wie Doppel seine spielerische Klasse, letzterer war auf Doppel fokussiert und hatte ebenfalls einen erfolgreichen Einstand. Zuvor lieferten Karsten Klös (Pos. 1) in drei Sätzen, Carsten Richter (Pos. 2) in zwei Sätzen und Klaus Peter Birner (Pos. 4) in zwei Sätzen die Punkte zur komfortablen 3:1 Führung. Etwas weniger Glück hatte Chris(topher) Rozsa (Pos. 3), der an diesem Tag unter seinen spielerischen Möglichkeiten blieb. Nach diesem Zwischenstand stand der Gegner mit zwei Punkten Rückstand unter Zugzwang und musste beide Doppel gewinnen. Insofern war es wenig verwunderlich, dass zwei neue Spieler rekrutriert wurden. Nichtsdestotrotz siegten die Kombinationen Rozsa/Birner (Doppel 1) wie auch Richter/Schleicher (Doppel 2) ungefährdet in jeweils 2 Sätzen und sicherten so den 5:1 Gesamterfolg bei einem Gegner, der übrigens ausschließlich aus Laubachern Spielern bestand [und nach den Erfahrungen aus dem Kreispokal erstmals in der Kreisliga (A) antrat].

Herren 50 – Kreisliga A: TC Nidda : MSG TC/RW Grünberg/Laubach – 0:6
Einen desaströsen Saisonstart erwischten die 50er beim selbst ernannten Aufstiegsfavoriten Grünberg / Laubach. Die MSG, die in Bestbesetzung gegen Nidda antrat, war sowohl von den Leisitungsklassen als auch altersmäßig deutlich besser aufgestellt. Lediglich Ralf Herrmann an Position 3 konnte seinem Gegner Paroli bieten und verlor nach hartem Kampf im Champions Tie-Break des dritten Satzes. Spitzenspieler Jürgen Heki Reimer konnte sein gewohnt druckvolles Spiel nicht aufziehen und blieb chancenlos. Des selbe gilt für Werner Stahlheber, der gerade noch die Höchststrafe abwenden konnte. Norbert Dahl hielt zumindest einigermaßen mit, musste aber seinem konditionell überlegenen Gegner am Ende Tribut zollen. Im Doppel konnte man zumindest mit der Formation Birner / Hofmann einen Satz gewinnen, schrammte trotzdem knapp am Ehrenpunkt vorbei. Das zweite Doppel Stahlheber / Schoeps spielte ebenfalls ansehnlich, zum Sieg reichte es dennoch nicht. So bleiben die Niddaer Oldies ohne zählbaren Erfolg und hoffen auf den nächsten Einsatz gegen einen Gegner auf Augenhöhe.

Herren 30 Kreispokal: TC Laubach – TC Nidda 3:3
Die Niddaer Hobbyrunde, besser bekannt als die Zeugen Agassis starteten ebenfalls in die neue Runde, wobei mittlerweile Teile dieser Mannschaft in der oben genannten und neu formierten Herren 30 Mannschaft aufschlagen. Trotzdem schlugen sich die Zeugen in ihrem ersten Spiel beachtlich und kamen beim TC Laubach zu einem 3:3 Unentschieden. Andre Böhm und Morris Haas verloren ebenso wie Carsten Ganz ihre Spiele in jeweils zwei Sätzen, auch wenn diese immer eng umkämpft waren. Oldi Paul Getto sorgte mit seinem Zweisatzsieg und dem einzigen Einzelpunkt zumindest dafür, dass man die Partie noch offen halten konnte. Die über die Kreisgrenzen hinweg bekannte Niddaer Doppelstärke stellten Olaf Hess mit Heiko Schmidbauer sowie Andre Böhm mit Morris Haas unter Beweis. Beide Duos gewannen Ihre Partien, Hess und Schmidbauer in einem dramatischen Champions Tiebreak, so dass am Ende ein Unentschieden zu Buche stand.

Kreispokal Jugend U18: Rot Weiß Grünberg – TC Nidda 1:2
Der Niddaer Nachwuchs startete erfolgreich in die zweite Saison. Nachdem das letzte Jahr viel Erfahrung aber noch keine Erfolge brachte, gelang Moritz Hauschild und Nils Jung zum Auftakt nun der erste Sieg. Gegen Grünberg zeigte Hauschild an Position 1 eine bärenstarke Leistung und gewann souverän mit 6:0 und 6:1.  Jung lieferte ebenfalls ein sehr ansehnliches Spiel war seinen Gegner jedoch in den wenigen entscheidenden Ballwechseln leicht unterlegen, so das der Punkt mit 4:6 und 3:6 nach Grünberg ging. Im anschließenden Doppel bewahrten die Niddaer Youngsters die Nerven und siegten zwar knapp aber letztendlich verdient mit 5:7, 6:3 und 13:11. Dieser Erfolg zeigt die kontinuierliche Weiterentwicklung der beiden unter ihrer Trainerin Marie Rohzenalova, die die Leistung von Jung und Hauschild ausdrücklich lobte.


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Spielberichte 26.08.-01.09.2019

Herren 40 verhelfen Schotten zum Aufstieg

Herren – Kreisliga A: MSG Nidda/Oberschm./O.-Widder. II : TC Wettenberg – 3:3
Für die Niddaer zweite Garnitur ging es im letzten Saisonspiel lediglich noch darum, sich vernünftig aus der Saison zu verabschieden, der Tabellenzweite aus Wettenberg konnte bei einem hohen Sieg noch aufsteigen und Schotten von Platz 1 verdrängen. Die Niddaer Personalnot machte es notwendig, dass drei Spieler der Herren 40 Mannschaft aushelfen mussten und somit noch nicht genug, selbst der letzte übrig verbliebene zweite Herren Spieler musste kurzfristig absagen, so dass man zu dritt antreten mussten. Dennoch konnten die Oldies der jungen Wettenberger Mannschaft trotzen. Werner Fröbel verlor ein ausgeglichenes Spiel nach langer aufopferungsvoller Hingabe letztlich mit 2:6, 6:3 und 4:6. Seine beiden Mannschaftskollegen Andreas Fuchs und Christopher Rozsa machten es aber besser und gewannen Ihre Spiele deutlich. Das letzte Einzel sowie ein Doppel mussten durch den fehlenden Spieler kampflos abgegeben werden. Rozsa und Fuchs gewannen jedoch ihre Partie im Champions Tie Break des dritten Satzes und rangen dem Tabellenzweiten zu dritt ein Unentschieden ab, was gleichbedeutend mit dem Aufstieg der MSG Schotten / Sonnenberg war. Einige Spieler, die aus Schotten in den Kurpark gekommen waren, nahmen diese Nachricht freudestrahlend auf. Die Niddaer beenden Ihre Saison durch das Unentschieden auf dem vorletzten Tabellenplatz, ob der TC in der nächsten Saison nochmals eine zweite Herrenmannschaft melden wird ist allerdings äußerst fraglich.


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Spielberichte 19.08.-25.08.2019

Herren II – Kreisliga A: TC Krofdorf-Gleiberg : MSG Nidda/Oberschm./O.-Widder. II – 4:2
Im vorletzten Saisonspiel musste die zweite Herrenmannschaft der MSG zum TC Krofdorf Gleiberg reisen. Verstärkt mit zwei Spieler der Herren 40, die ihre Saison bereits beendet haben, rechnete man sich dieses Mal realistische Chancen aus. Jedoch musste Werner Fröbel an Position eins sehr schnell erkennen, dass er gegen seinen um fünf Leistungsklassen besser eingestuften Gegner zwar mithalten konnte, dieser ihm aber in den entscheidenden Momenten immer einen Schlag voraus war. Niklas Schweiß und Moritz Pfannkoch an Position zwei und drei waren mehr oder weniger chancenlos, Christopher Rozsa an Position vier, ebenfalls aus dem Team der 40er dazu gestoßen konnte hingegen seinen ersten Sieg für die Herren in knappen drei Sätzen einfahren. Bei den Doppeln blieben dann alt und jung unter sich und Fröbel/Rozsa konnten den zweiten Punkt einfahren, während Schweiß/Pfannkoch unterlegen waren. Vor dem letzten Spieltag bleiben die zweiten Herren somit weiter auf dem letzten Tabellenplatz und hoffen, gegen Wettenberg noch einen versöhnlichen Abschluss feiern zu können.

Herren 65 Bezirksliga A: TV Watzenborn II : TC Nidda – 5:1
Das Gute vorab. Die Oldies des TC Nidda haben die Klasse gehalten. Trotz einer dem Ergebnis nach deutlichen Niederlage von 1:5 gegen den TC Watzenborn blieb die spielälteste Mannschaft in der Endabrechnung bei Punkt- und Spielgleichstand genau zwei Sätze vor dem Tabellenletzten Dipperz. Das Spiel gestaltete sich in den Einzeln sehr ausgeglichen. Außer Volker Lange an Position vier, der gegen seinen Gegner keine Chance hatte gingen alle drei anderen Einzel in den Champions Tie Break. Lediglich Jürgen Reimer an Position eins konnte diesen erfolgreich gestalten. Werner Hettler fehlten am Ende seines Spiels etwas die Nerven, so dass sein Champions Tie Break mit 3:10 verloren ging. Norbert Dahl verlor selbigen ebenfalls nach aufopferungsvollem Kampf mit 10:12. In den Doppeln kam zum ersten Mal nach langer Verletzungspause Manfred Hoffmann zum Einsatz, er verlor aber an der Seite von Jürgen Reimer ebenso wie die Paarung Hettler/Lange. Ob die Mannschaft in dieser Formation im nächsten Jahr wieder an den Start gehen wird, steht derzeit noch in den Sternen, zu groß waren die Verletzungs- und Personalsorgen in diesem Jahr. Es wäre dem Team jedoch zu wünschen, spielen die Mannschaftskameraden nunmehr seit 35 Jahren aktiv im TC Nidda um Medenspielpunkte.


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Spielberichte 22.05.-26.05.2019

Niddas Mannschaften großteils siegreich!

Herren I – Bezirksliga A (6er): MSG Nidda/Oberschm./O.-Widder. : RW Lich – 5:4
Personell geschwächt ging es für die Herren der MSG Nidda im 3. Saisonspiel gegen die Gäste des RW Lich. So mussten die „Kurpark-Boys“ auf ihre Nummer 1 Christoph Messing sowie Punktegarant Sebastian Meyer verzichten. Zum Auftakt der Einzelrunde musste sich Patrick Wirth an Pos. 1 gegen einen der stärksten Spieler der Liga, trotz guter Leistung, mit 2:6, 1:6 geschlagen geben. Ebenso unterlag Lukas Peppler (Pos. 2) in einem gleichwertigen Spiel aufgrund zu hoher Fehlerquote in den entscheidenden Ballwechseln mit 1:6, 2:6. So war es dem erst 13-jährigen Kenneth Nies vorbehalten, erneut mit einem souveränen 6:0, 6:4 Sieg die ersten Punkte für die MSG zu sichern. Jan Döll spielte ebenfalls stark auf und gewann nach verletzungsbedingter Aufgabe des Gegners ungefährdet 6:0, 5:3. Mit unbändiger griechischer Willenskraft, rang Dimitrios Gasas seinen Gegner mit 6:4, 6:4 nieder, sodass der dritte Einzelsieg auf dem Niddaer Konto stand. Aufgerückt aus der zweiten Mannschaft, musste sich David Schönhals nach 1,5 jähriger Spielpause an Pos. 6 leider mit 0:6, 0:6 geschlagen geben. Damit stand es nach Abschluss der Einzel unentschieden (3:3) und es galt mit 2 von 3 Doppelsiegen den Spieltag zu gewinnen. Durch eine taktisch kluge und im Tennis sogenannte “7er Aufstellung”, gelang es der MSG zwei starke Doppel an Position 2 und 3 aufzustellen, welche mit guten Erfolgschancen ins Spiel gingen. Im Doppel 1 mussten sich Patrick Wirth und David Schönhals gegen stark aufspielende Gegner 0:6, 0:6 geschlagen geben. Sowohl Dimitrios Gasas und Lukas Peppler in Doppel 2 (6:2, 5:7, 10:7), wie auch Kenneth Nies und Jan Döll in Doppel 3 (6:0, 7:5) konnten in zwei umkämpften Partien mit starker Leistung und Nervenstärke den 5:4 Gesamtsieg für die MSG sichern. Bis zum nächsten Spieltag gilt es alle Kräfte zu bündeln, wenn am 16. Juni die Gastmannschaft aus Marburg in Nidda ‚aufschlagen‘ wird.

Herren II – Kreisliga A (4er): MSG Nidda/Oberschm./O.-Widder. : RW Lich II – 0:6
Einen schweren Stand hat diese Saison die neuformierte MSG Nachwuchsmannschaft der Herren II. In Ermangelung genügender Spieler und nach dem Platzen eines neu anzusetzenden Ausweichtermins, verloren die Spieler um Mannschaftsführer Niklas Schweiss gegen die Mannschaft von RW Lich II auf dem Papier mit 0:6. Ärgerlich ist dabei nicht nur die Niederlage am grünen Tisch, sondern auch die zu erwartende Strafzahlung seitens des Verbandes. Bleibt zu hoffen, dass das Team die richtigen Lehren ziehen wird und sich bis zum nächsten Spiel personell komplett präsentiert.

Herren 40 vom TC Nidda und dem TV Grüningen „vereint am Netz, getrennt auf dem Feld“

Herren 40 – Kreisliga A (4er): MSG Nidda/Oberschm./O.-Widder. : TV Grüningen – 4:2
Am 3. Spieltag ging es auswärts zum Kellerduell gegen die Mannschaft aus Grüningen. Mit dem nominell letzten Aufgebot, sprich genau 4 Spielern, platzte ausgerechnet an diesem Spieltag der Knoten. Nach zwei Niederlagen kam das Team zu einem verdienten 4:2 Erfolg und konnte damit in der Tabelle die rote Laterne vorerst direkt an den Gastgeber weiterreichen. Der an Pos. 4 eingesetzte Werner Stahlheber verlor seine Partie etwas unglücklich in zwei Sätzen. Während der erste Satz klar an den Gegner ging, war im zweiten Satz eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar. Ein Satzball zum Satzausgleich blieb ungenutzt und die Partie wurde kurz darauf im Tiebreak mit 4:7 endgültig abgegeben. ‘Besser’ machten es Andreas Fuchs (Pos. 2) und Christopher Rozsa (Pos. 3), die allesamt schnörkellos in zwei Sätzen ihre Partien gewinnen konnten. Während Fuchs insgesamt nur 6 Spiele an seinen Gegner abgab, machte Rozsa kurzen Prozess und schenkte seinem Gegner kein einziges Spiel. Im letzten Einzel ging der an diesem Tag körperlich angeschlagene MF Werner Fröbel ins Rennen. Dabei entwickelte sich das Spiel zu einem echten Drei-Satz-Krimi, welcher in seinem Verlauf bei den Zuschauern ein Gefühl der Achterbahnfahrt hinterließ. Nach dem Verlust des ersten Satzes folgte für Fröbel der Gewinn des zweiten Satzes, so dass die Partie in einem dritten Satz ihre Fortsetzung fand. Die fast schon sommerliche Hitze erhob das über drei Stunden andauernde Match zum Test der absoluten Willensstärke. Im entscheidenden Durchgang lag der Niddaer bereits in Front, fiel dann scheinbar abgeschlagen zurück und kämpfte sich wieder heran. Nach erfolgreicher Aufholjagd zum 6:6 musste der Sieger im Tiebreak ermittelt werden. Nach einer 6:3 Führung und zwei leichtfertig vergebenen Matchbällen, rettete sich Fröbel schließlich mit 7:5 ins Ziel und sorgte somit nach Abschluss aller Einzel für eine komfortable 3:1 Gesamtführung. Das Niddaer Team setzte in der Doppel-Aufstellung alles auf Sieg – ein Unentschieden war bereits sicher. Diesmal sollte die Rechnung aufgehen und die in das Doppel II gesetzten Hoffnungen erfüllten sich. Die Kombination ‘Fuchs/Rozsa’ ließ dem Gegner keine Chance und gewann glatt in zwei Sätzen. Somit ließ es sich verschmerzen, dass das Doppel I in der Kombination ‘Fröbel/Stahlheber’ bereits nach 1:3 Spielrückstand, körperlich ausgezehrt, aufgeben musste. Endstand 4:2 für den TC Nidda. Das nächste Spiel findet am 16. Juni um 9 Uhr auswärts gegen Krofdorf-Gleiberg statt.

Herren 65 – Bezirksliga A (4er): TC Nidda : TV Wehrda II – 3:3
Mit einem Unentschieden mussten sich die Herren 65 des TC Nidda gegen die MSG Wehrda/Marburg II begnügen. Dabei waren sie gleich mehrfach von Pech verfolgt. In den Einzeln musste sich Milan Kostic (Pos. 1) nach ca. 3-stündiger Spieldauer im Match-Tiebreak des dritten Satzes geschlagen geben. Noch mehr Pech hatte Jürgen Reimer (Pos. 2), der bereits im ersten Spiel nach einem Muskelfaserriss vorzeitig seine Partie beenden musste und – darüberhinaus – auch in den Doppeln nicht mehr eingesetzt werden konnte. Klaus-Günter Paul (Pos. 3) konnte hingegen nach einer sehr guten Leistung sein Spiel im Match-Tiebreak mit 14:12 gewinnen. Ebenfalls souverän konnte Werner Hettler (Pos. 4) sein Spiel gestalten und einen Sieg einfahren. Zwischenstand nach den Einzeln: 2:2. In den abschließenden beiden Doppeln verloren trotz guter Leistung Klaus-Günter Paul/Jürgen Dahl im Doppel-1 etwas unglücklich ihr Spiel. Besser machten es Werner Hettler/Volker Lange in Doppel-2. Sie gewannen ohne große Probleme und sicherten dem Niddaer Team den Punkt zum 3:3 Unentschieden. Das nächste Spiel bestreitet die Mannschaft auf heimischer Anlage am 12. Juni um 10 Uhr gegen die Gastmannschaft aus Dipperz.


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Spielberichte 15.05.-19.05.2019

Nur auf Nidda´s erste Herren ist Verlass

Herren I – Bezirksliga A: MSG Nidda/Oberschm./O.-Widder. : TV Watzenborn – 8:1
Nach der unglücklichen Niderlage am ersten Spieltag in Schönbach kam die erste Herrenmannschaft der MSG Nidda gegen Watzenborn wieder auf die Siegerspur zurück. Kenneth Noah Nies und Dimi Gasas, die den Auftakt machten, hatten mit ihren Gegnern mit jeweils starken Leistungen keinerlei Probleme und gewannen beide glatt in zwei Sätzen. Lediglich Patrick Wirth kam schwer ins Spiel und konnte nach gewonnenem ersten Satz nicht konstant weiterspielen, so dass er am Ende knapp in drei Sätzen unterlegen war. Die zweite Runde eröffnete Jan-Michael Döll, der zwar ohne Training aber trotzdem mit nicht verloren gegangenem Ballgefühl seinem Gegner beim 6:1 und 6:2 keine Chance ließ. Lukas Peppler konnte ebenso mit seiner unbändigen Kraft auftrumpfen und gestaltete ein ausgeglichenes Spiel am Ende mit 6.4 und 6:3 für sich. Am Ende war es Niddas Nummer eins Christoph Messing vorbehalten, den entscheidenden fünften Einzelpunkt zu gewinnen und somit bereits vor den Doppeln für eine Entscheidung zu sorgen. Dabei machte er mit seinem Gegner beim 6:0 und 6:3 kurzen Prozess. Die Kurparkboys waren nun so richtig in Spiellaune gekommen und konnte auch alle drei abschließenden Doppel gewinnen. Messing / Peppler hatten dabei lediglich im zweiten Satz beim 6.0 und 6.4 leichte Konzentrationsprobleme. Wirth / Nies mit 6.3 und 6.2 sowie Döll / Gasas mit 6.4 und 6.0 siegten beide ebenso deutlich. Somit wurde der als Abstiegskanditat einzustufende TV Watzenborn mit 8.1 deutlich in die Schranken gewiesen und die Niddaer Maschine scheint vor dem Lokalderby gegen Lich in der nächsten Woche nun richtig ins Rollen zu kommen.

Herren II – Kreisliga A: MSG Nidda/Oberschm./O.-Widder. II : RW Giessen IV – 2:4
Zum ersten Mal trat die neu gegründete Herren II der MSG Nidda zum Wettspielbetrieb an. Die Mannschaft besteht mehrheitlich aus Spielern, die aus der Jugend kommen und das erste Jahr im Seniorebereich spielen. Gegen Rot Weiß Gießen IV schlug sich die Mannschaft tapfer und konnte sogar zwei Einzelsiege verbuchen. Niklas Schweiß an Position zwei kam nach verschlafenem ersten Satz immer besser ins Spiel und konnte am Ende verdient mit 1:6, 7:6 und 6:1 gewinnen. Marcel Rudel an Position 4, letzte Woche noch in der ersten Herrenmannschaft unterwegs ließ seinem Gegner beim deutlichen 6:0 und 6:2 keine Chance. Louis Fischer an Position eins musste sein Spiel beim Stand von 3:0 leider wegen einer Handverletzung aufgeben und Moritz Pfannkoch war seinem Gegner trotz guter Leistung in zwei Sätzen unterlegen. Somit war vor den Doppeln noch alles offen, die durch die Verletzung von Fischer mit Dag Turnwald als Ersatzspieler bestritten wurden. Dieser war jedoch an der Seite von Moritz Pfannkoch ohne Chance im ersten Doppel. Niklas Schweiß und Marcel Rudel waren hingegen deutlcih ebenbürtiger, aber am Ende entschied auch hier in jedem der beiden Sätze jeweils ein Break zu Gunsten der Gegner. Die Premiere ging also mit 2:4 verloren, die Niddaer Jungstars schlugen sich jedoch wacker.

Herren 30 – Kreisliga A: TV Hausen : MSG Nidda/Ober-Schmitten/Ober-Widdersheim – 6:0
Die Herren30 Mannschaft der MSG war an diesem Spieltag völlig von der Rolle. So konnten die an 1-3 gesetzten Torsten Uhl, Georg Andersohn und Christian Nagel zusammen lediglich einen Punkt holen. Einzig Oliver Thonig an Position 4 konnte seinen Gegenspieler phasenweise unter Druck setzen und entschied den 2. Satz für sich. Im dritten Satz aber fehlten ihm die Körner weitere Punkte zu erkämpfen. Die MSG war gewillt sich in den Doppeln zumindest einen Ehrenpunkt zu sichern. Allerdings unterlag Doppel 1 mit Torsten Uhl und Christan Nagel glatt in 2 Sätzen mit 3:6 und 2:6. Auch das Vater/Sohn-Doppel Ingo und Chris Thonig musste sich geschlagen geben. Im entscheidenden Champions-Tiebreak verloren sie mit 7:10. So stand am Ende des Tages eine 0:6 Niederlage für die MSG zu buche. Glücklicherweise hat die Herren30-Mannschaft jetzt 5 Wochen Zeit um sich von dieser herben Pleite zu erholen. Das nächste Spiel findet am 23.06. in Ober-Schmitten gegen den Cappeler TV II statt.

Herren 40 von links nach rechts: Werner Fröbel, Werner Stahlheber, Andreas Fuchs, Chrs Rozsa, Carsten Richter

Herren 40 – Kreisliga A: TV Watzenborn II : MSG Nidda/Oberschm./O.-Widder. – 4:2
Am zweiten Spieltag ging es für die 40er auswärts gegen das Team aus Watzenborn. Im Gegensatz zum vorigen Gegner bewegte man sich hier altersmäßig auf Augenhöhe und schöpfte hieraus eine gewisse Zuversicht. Zudem ließen die durchschnittlichen LK-Einstufungen der Gastgeber enge Spielverläufe erwarten. Leider konnte das Team abermals nicht in der Stammformation auflaufen und war gezwungen spielerisch zu improvisieren. Der an Pos. 1 aufgerückte Werner Fröbel war gegen einen stark aufspielenden Gegner in zwei Sätzen chancenlos. Ausgeglichener ging es hingegen in den übrigen drei Einzeln zu. Hier setzte sich an Pos. 2 Carsten Richter durch, der in zwei Sätzen spielerisch klar die Oberhand behalten konnte. Nicht viel schlechter lief es an Pos. 3 bei Neuzugang Christopher Rozsa, der in seinem zweiten Einsatz mit einem starken Siegeswillen seinen ersten Sieg in zwei Sätzen einfahren konnte. Der an Pos. 4 spielende Andreas Fuchs musste hingegen eine Zwei-Satz-Niederlage einstecken. In einer über weite Strecken spielerisch ausgeglichenen Partie, fehlte für einen potentiellen Sieg am Ende etwas die Konstanz. Somit stand es nach Abschluss aller vier Einzel 2:2 und die beiden ausstehenden Doppel mussten die Entscheidung bringen. Das Team taktierte auf ein Unentschieden und setzte alles auf das Doppel 1. Hier stießen Fröbel/Richter auf ein nicht weniger starkes Doppel 1. Auf gegnerischer Seite war ein neuer Spieler eingerückt. Leider ging die Niddaer Rechnung partout nicht auf und die Partie ging in zwei Sätzen klar an den Gegner. Somit rückte das Doppel 2 in den Fokus und die Niddaer Hoffnung konzentrierte sich auf die Kombination Fuchs/Stahlheber. Werner Stahlheber war für Rozsa aufgerückt. Beide spielten in dieser Kombination erstmals zusammen. Nach einem deutlichen Rückstand im ersten Satz, schafften es beide in den Tiebreak und verloren diesen knapp. Der zweite Satz ging anschließend leider ebenfalls an den Gegner. Am Ende der Begegnung stand es somit 2:4 und es galt eine Niederlage gegen einen fairen Gastgeber zu akzeptieren. Nun ruhen die Hoffnungen auf dem nächsten Auswärtsspiel am kommenden Wochenende.

Herren 65 Bezirksliga A: MSG Mittenaar/Bischof./Herborns. : TC Nidda – 4:2
Mit gemischten Gefühlen reisten die Oldies nach Mittenaar, da auf Grund der Wetterbdingungen der vergangenenen Wochen kaum ein geregelter Trainingsbetrieb möglich war. Milan Kostic an Position 1 konnte gegen einen um vier Leistungsklasen besser eingestuften Gegner zar mithalten, hatte aber am Ende beim 0:6 und 3.6 keine Chance. Jürgen „Hektor“ Reimer verspielte seine Siegchancen und scheiterte letztendlich denkbar knapp an seinem Gegner und den eigenen Nerven mit 6:4, 2:6 und 9:11 im Champions Tie Break. Klaus Günther Paul erreichte während des gesamten Spiels nie seine Normalform und verlor daher deutlich. Der sich in aufsteigender Form befindliche Werner Hettler war hingegen mental auf der Höhe und konnte sein sehr enges Match am Ende im Champions Tie Break siegreich gestalten. Mit dem Rücken zur Wand stehend versuchten die Niddaer mit zwei frischen Kräften in die Doppel zu gehen. Mittenaar stelte seine zwei mit Abstand besten Spieler ins erste Doppel, so dass für Jürgen Reimer und Norbert Dahl die Chancen eher schlecht standen. Dennoch kämpften die beiden an ihrem Leistungslimit und machten einen nicht für möglich gehaltenen Sieg im Champiosn Tie Break perfekt. Das Doppel zwei sah sah mit Werner Hettler und Volker Lange nach gewonnenem ersten Satz und deutlicher Führung im zweiten Durchgang schon wie der sichere Sieger aus, musste sich aber am Ende denkbar knapp im dritten Satz geschlagen geben. Das Fazit von Mannschaftsführer Reimer sah dennoch positiv aus: „Wir haben uns beim Aufstiegsfavorit Mittenaar tapfer geschlagen und mit etwas mehr Glück hätte das Ergebnis auch genau anders herum ausfallen können. Wir sind sicher, dass wir in den nächsten Spielen die ersten Punkte einfahren können“, so Reimer abschließend.


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Spielberichte 08.05. – 12.05.2019

Herren I Bezirksliga A: TC Schönbach II:MSG Nidda/Oberschm./O.-Widder. – 6:3
Die ersten Herren mussten in Ihrem ersten Spiel die Reise zu einem der Mitfavoriten nach Schönbach antreten. Die Vorzeichen waren hierbei nicht gerade ideal, mussten die Niddaer doch auf den Punktegaranten des letzten Jahres Jan-Michael Döll verzichten. Zudem reisten Lukas Peppler und Marcel Rudel mit deutlichem Trainingsrückstand an. Das Spiel startete auf Grund von Verzögerungen durch die Vormannschaften erst gegen 16:30 mit über zweieinhalb Stunden Verspätung. Schnell zeigte ich, dass die Heimmannschaft mit einer cleveren Aufstellung punkten konnten, denn durch die Hereinnahme von einem Herren 60 Hessenligaspieler an Position 1 konnten alle anderen Spieler eine Position nach hinten rücken. Christoph Messing hatte mit jenem Spieler jedoch wenig Mühe und siegte im Schnelldurchgang mit 6:1 und 6:2. Patrick Wirth fand in seinem Spiel nie die richtigen Mittel gegen einen konstanten Gegner und war diesem am Ende doch klar unterlegen. Nach einem völlig verschlafenem ersten Satz konnte Lukas Peppler seine Partie zumindest noch ausgeglichen gestalten, war aber am Ende mit 0:6, 6:4 und 2:6 unterlegen. In seinem ersten Spiel für die Herrenmannschaft war der erst 13 jährige Kenneth-Noah Nies am Anfang noch ein wenig nervös, konnte aber dann nach starker kämpferischer Leistung seinen Gegner mit 5:7, 6:2 und 6:4 niederringen. Niddas griechischer Joker Dimitrios Gasas konnte an Position 5 an diesem Tag leider nicht stechen und unterlag seinem Gegner deutlich mit 2:6 und 1:6. Ebenso chancenlos war Marcel Rudel, der nach einer eineinhalb jährigen Wettkampfpause zumindest ein ordentliches Spiel ablieferte. So standen nach den Einzeln nur zwei Punkte zu Buche. Die Doppel mussten somit anders aufgestellt werden als gewohnt und führten leider auch nicht zum gewünschten Erfolg. Peppler / Nies verloren gegen stark aufspielende Gegner ebenso in zwei Sätzen wie Wirth / Gasas. Messing und Rudel konnten ihr Doppel zumindest noch erfolgreich gestalten, dies änderte letztendlich an der Auftaktniederlage nichts mehr. Im nächsten Heimspiel soll dann gegen Watzenborn der erste Sieg eingefahren werden.

Herren 30 Kreisliga A: MSG Nidda/Oberschm./Ober-Widd. – MSG TC Laubach/RW/TC Grünb. I – 3:3
Das erste Saisonspiel für die neuformierte Herren 30 der MSG stand auf dem Programm. Durch verletzungsbedingte Ausfälle mussten aber gleich wieder die alten Hasen ran. Die Saison eröffneten der an 2 gesetzte Georg Andersohn und die Nummer 4 Ingo Thonig. Beide dominierten ihre Gegenspieler und fuhren die ersten beiden Punkte in diesem Spiel ein. Torsten Uhl, der als Nummer 1 ins Spiel ging, schaffte es nicht, seinem konditionell stärkerem Gegenspieler, Paroli zu bieten und unterlag mit 1:6 und 4:6. Einen großen Kampf lieferte sich Oliver Thonig mit seinem Kontrahenten. So gewann Thonig den ersten Satz mit 6:3. Danach kam sein Gegenüber allerdings besser ins Spiel und machte seinem Spitznamen im Team „Die Ballwand“ alle Ehren, er sicherte sich den zweiten Satz ebenfalls mit 3:6. Der dritte Satz endete in einem gnadenlosen Abnutzungskampf, in dem keiner aufstecken wollte, Der eine geplagt von Krämpfen, der andere mit heftigen Knieproblemen. Letztendlich musste der Tie-Break dieses Spiel, das keinen Verlierer verdient hatte, entscheiden, mit dem besseren Ende für die MSG Laubach/Grünberg II. So ging es mit 2:2 in die Doppel, in denen die MSG auf Oliver Thonig verzichten musste. Damit kam es zum Medenspieldebüt von Christian Nagel, der erst im letzten Jahr mit dem Tennissport begonnen hat. In einem Doppel mit Torsten Uhl zeigte er eine respektable Leistung, die mit 3 gewonnenen Aufschlagspielen krönte. Dennoch mussten sich Uhl/Nagel mit 2:6 und 2:6 geschlagen geben. Im zweiten Doppel konnten Andersohn und Ingo Thonig einen Punkt im ersten Saisonspiel sichern. Sie besiegten ihre Gegner deutlich mit 6:1 und 6:2. Die Herren 30 ist mit diesem ersten Punktgewinn zum Saisonanfang sehr zufrieden und freut sich auf die kommenden Aufgaben.

Herren 40 Kreisliga A: MSG Nidda/Oberschm./Ober-Widd. – TC Annerod – 0:6
Eine herbe Auftaktniederlage musste die neu formierte H40-Mannschaft am 1. Spieltag auf heimischer Anlage einstecken.

Herren 40 von links nach rechts: Christopher Rozsa, Werner Stahlheber, Karsten Klös, Wolfgang Schleicher, Werner Fröbel, Carsten Richter

Wer gedacht hatte, nachdem Abstieg von der Bezirksliga A in die Kreisliga A werde es spielerisch leichter, sah sich getäuscht. Personell ausgedünnt trat das Team gegen eine im Durchschnitt 10 Jahre jüngere und konditionell fitte Gastmannschaft aus Annerod an. Nach dem Fehlen von Karsten Klös (Nr. 1), Andreas Fuchs (Nr. 3) und Wolfgang Schleicher (Nr. 4), rückten andere Spieler ins Team.
Hervorzuheben ist die Leistung des Neuzugangs Christopher Rozsa, der es sich zudem nicht nehmen ließ, frühmorgens die Reise von Köln nach Nidda anzutreten, um rechtzeitig sein Debüt zu geben. Leider mussten er wie auch seine Mitspieler Werner Fröbel, Carsten Richter und Werner Stahlheber in jeweils zwei Sätzen die Partie abgeben. Enge Spiele gab es an den Positionen 1-3, wohingegen das Spiel an Position 4 relativ deutlich verlief. Auch wenn viele Ballwechsel ausgeglichen erschienen, wollte der entscheidende Punkt nicht auf Niddaer Seite fallen. Viele Bälle wurden vom Gegner erlaufen und brachten den einen oder anderen Spieler zur Verzweiflung und führten zu vermeintlich leichten Fehlern. Die Begegnung war nach den Einzeln mit 0:4 Punkten vorzeitig entschieden und die Doppel nur noch Makulatur. Die Kombinationen Fröbel/Rozsa sowie Richter/Stahlheber verloren anschließend allesamt wiederum in zwei Sätzen, so dass das Team ohne Trostpunkt blieb und mit 0:6 Punkten die Höchststrafe kassierte. Dennoch war man mit der eigenen Leistung nicht unzufrieden und akzeptierte die Niederlage gegen ein sympathisches Gästeteam Gästeteam – freundschaftliches Rückspiel ohne Wertung potentiell nicht ausgeschlossen. Immerhin konnte die Heim-Mannschaft die Gast-Mannschaft mit Frühstück und Mittagessen überzeugen, ohne dass es dafür Punkte gab. Im nächsten Spiel geht es auswärts gegen eine ebenfalls stark einzuschätzende Mannschaft aus Watzenborn.


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