Licher und Altenstädter Lokalmatadoren gewinnen LINAK Cup II

Am 21. und 22. September fanden sich bei traumhafter Wetterlage insgesamt 20 Spieler auf der Anlage des TC Nidda ein, um beim LINAK Cup II aufzuschlagen. Neben vielen regionalen Spielern kamen die Akteure aber auch aus Bayern, Baden-Württemberg und sogar Hamburg angereist, um kurz vor Ende der Saison noch einmal auf Punktejagd zu gehen und eventuell noch in eine bessere Klasse aufzusteigen. Gespielt wurde in zwei Gruppen verschiedener Leistungsklassen.

Turniersieger Benedikt Alexander Vogeltanz neben LINAK Geschäftsführer Søren H. Rasmussen

In der Gruppe der LK7-15 Spieler dominierte der Licher Lokalmatador Benedikt-Alexander Vogeltanz das Geschehen. Er spielte sich deutlich durch die erste Runde und auch im Halbfinale hatte er mit seinem Gegner Louis Weber aus Altenstadt wenig Mühe. In der oberen Turnierhälfte musste sich der an Position eins gesetzte Tobias Fuchs vom TC Niddatal bereits in seinem Auftaktmatch nach einem wahren Marathon dem erst 14 jährigen Talent Carlos Fernando Nau vom TUS Griesheim geschlagen geben. Nau war allerdings nach dem über drei stündigem Match von Blasen an der Hand übersäht, so dass er zur Halbfinalbegegnung leider nicht mehr antreten konnte. Der dadurch kampflos ins Finale eingezogene Oliver Barthold aus Bad Soden war dem Licher Vogeltanz von Anfang an in allen Belangen unterlegen und gab schließlich beim Stand von 0:5 das Match auf, was von den Zuschauern auf der Anlage des Kurparks mit Unmut aufgenommen wurde. Dennoch hat der LINAK Cup II mit Benedikt Alexander Vogeltanz einen verdienten Sieger der A-Gruppe. In der Gruppe der LK16-23 Spieler musste die einzige Niddaer Hoffnung Werner Fröbel bereits früh in der ersten Runde die Segel streichen.

Turnierdirektor Werner Fröbel, Marc Bube, Nicolas Rau sowie LINAK Geschäftsführer Søren H. Rasmussen

Ins Halbfinale kämpften sich hier der extra aus Ingolstadt angereiste Christian Köhler und der Altenstädter Nicolas Rau sowie in der unteren Hälfte Malte Berling aus Hamburg und Marc Bube, ebenfalls aus Altenstadt. Die beiden Altenstädter konnten auch, dank der regionalen Unterstützung der Zuschauer Ihren Heimvorteil nutzen und zogen ins Endspiel ein, in dem sich letztendlich Nicolas Rau gegen seinen Vereinskameraden durchsetzen konnte. Die beiden Turnierdirektoren Werner Fröbel und Werner Stahlheber zogen eine weitgehend positive Bilanz: „Zwar hätten wir uns ein paar mehr Teilnehmer gewünscht, dennoch konnten wir attraktives Tennis bei herrlichem Wetter und tollen Rahmenbedingungen bewundern“, sprach Fröbel abschließend bei der Siegerehrung. Somit endet die Wettkampfsaison des TC Nidda und beim abschließenden Oktoberfest am 19.10. wird diese mit einem Schleifchen-Mixed Turnier sowie anschließender Party gebührend gefeiert.

Text: Christoph Messing / Bilder: Werner Fröbel, Christoph Messing


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Vorstandsturnier Tenniskreis Gießen

Am Sonntag den 21.07. fand das jährliche Vorstandsturnier aller Tennisvereine des Tenniskreis Gießen statt. Gastgeber durfte in diesem Jahr der Tennisclub Nidda sein. Auf der schönen Anlage im Kurpark Bad Salzhausen fand sich mit 28 Teilnehmern ein großes Spielerfeld ein. Ziel dieses Turnier ist es, die Verbundenheit der lokalen Vereine zu fördern und auszubauen. Gespielt wurde in einem Modus, in dem immer wieder Mixed Paarungen zufällig zusammengelost wurden. Im Vordergrund steht dabei der Spaß und Austausch verschiedener Vorstandskollegen.

Für den TC Nidda gingen Werner Stahlheber, Claudia und Werner Hettler sowie Manuela Diehl an den Start. Alle Beteiligten fühlten sich auf der Anlage des TCN sehr wohl und lobten den Zustand der Plätze und die perfekte Organisation, die durch den zweiten Vorsitzenden Jan Olaf Hess sowie Manfred Hofmann und Dieter Kreisel koordiniert wurden. Zum Abschluss konnten sich alle Beteiligten bei einem guten chinesischen Abendessen, zubereitet durch den Vereinskollegen Aki, entspannen. „Ein solches Event fördert die Zusammenarbeit mit den Vereinen unseres Tenniskreises und wirft weiterhin ein gutes Licht auf die eigene Arbeit unseres kleinen Tennisvereins beim TC Nidda“ resümierte Werner Stahlheber abschließend.

Text: Christoph Messing / Bild: Werner Stahlheber


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Den Wetterkapriolen getrotzt
Saisonauftakt des TC Nidda sportlich hochklassig

Terence Dürauer (li./Ober-Mörlen) und Christoph Messing (TC Nidda)

Der Tennisclub Nidda startete am vergangenen Wochenende mit seinem ersten Leistungsklassenturnier in die Wettkampfsaison 2019. Das die Turniere des Kurparkclubs immer beliebter werden, konnte man schon an der Teilnehmerliste sehen. Ganze 55 Spielerinnen und Spieler hatten sich vorab angemeldet, so dass Turnierdirektor Werner Fröbel sogar einigen eine Absage erteilen musste. Zu Turnierbeginn am Samstagmorgen war jedoch leider an Tennis nicht zu denken. Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneeregen deuteten auf eine Absage der Veranstaltung hin. Mit drei Stunden Verspätung und einen unermüdlichen Einsatz von vielen Helfern wurden die Plätze dann dennoch wettkampftauglich gemacht. Den Auftakt machten die Damen, die in drei Gruppen entsprechend Ihrer Leistungsklassen aufschlugen. In Gruppe eins konnte sich die top gesetzte Johanna Mayer vom TV Watzenborn-Steinberg durchsetzen. In Gruppe zwei gewann Carina Fritz (TC Horlofftal Reichelsheim) ihr Halbfinale knapp im Champions Tie Break, um sich danach im Finale deutlich gegen Charlotte Steinbach aus Lollar durchzusetzen. In Gruppe 3 war die Hungenerin Diane du Boisbaudry die stärkste Spielerin. Bei den zwei am Samstag stattfindenden Männergruppen setzten sich Manoel Rahm aus Obertshausen sowie Linus Klahold vom TC Haiger durch. Niddas Herren 40 Neuzugang Christopher Rozsa konnte nach seiner Niederlage gegen Klahold im Halbfinale zumindest im vereinsinternen Duell mit Wolfgang Schleicher punkten.

 

Werner Stahlheber
(TC Nidda)

Am zweiten Wettkampftag waren die Bedingungen dann deutlich besser und alle Spiele konnten wie geplant durchgeführt werden. In der Gruppe der besten Spieler setzte sich Lokalmatador Christoph Messing im Halbfinale gegen Sven Krempasky (Niederdorfelden) durch. Im anderen Halbfinale konnte sich der top gesetzte Hessenligagspieler Terence Dürauer vom Ober-Mörler TC deutlich gegen Jan Jakob Steinbach vom TV Lollar behaupten. Im Finale konnten die Zuschauer dann teilweise hochklassiges Tennis bewundern und in einem spannenden Spiel behielt Dürauer dann mit 6:3, 4:6 und 10:7 im Champions Tie Break knapp die Oberhand gegen Christoph Messing. Der zweite Niddaer Spieler Werner Stahlheber verlor zwar sein Halbfinale gegen Patrick Schindler vom TC Rosenhöhe Offenbach, konnte dann aber zumindest das kleine Finale gegen Dustin Wagner aus Reichelsheim für sich entscheiden und sammelte somit wichtige LK Punkte. In den anderen Gruppen konnten sich jeweils die Favoriten durchsetzen. Alle Teilnehmer lobten die trotz des Wetters guten Platzbedingungen und Veranstalter Werner Fröbel dankte allen fleißigen Helfern dafür, dass ein solches Turnier durchgeführt werden konnte.

Text: Christoph messing / Bilder: TC Nidda


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Leistungsklassenturnier zum Saisonstart mit vollem Teilnehmerfeld

Der Tennisclub Nidda startet an diesem Wochenende, dem 04. und 05. Mai mit seinem ersten Leistungsklassenturnier des Jahres offiziell in die Wettkampfsaison.

Auch Patrick Wirth, Spieler der 1. Herrenmannschaft des TCN wird beim Saisonauftaktturnier aufschlagen

Eine Woche vor Beginn der Punktspiele ist dies für viele Spieler der Region die letzte Chance, Ihre Form unter Wettkampfbedingungen zu testen. Gespielt wird wie gewohnt in einem Gruppenmodus, bei dem Spieler der in etwa gleichen Spielstärke gegeneinander antreten. Bereits zum Meldeschluss ist das Teilnehmerfeld komplett ausgebucht und alle 48 Startplätze sind vergeben. Nie zuvor hat ein Tagesturnier des TCN zudem so viele hochklassige Spieler in den Kurpark gelockt. Allein 5 Spieler mit der Leistungsklasse zehn oder besser haben sich in die Meldelisten eingetragen. Dies verspricht also nicht nur spannende, sondern auch hochklassige Spiele. Besonders erfreulich ist, dass auch das Feld der Damen immer größer wird, in diesem Jahr sind es 12 Spielerinnen, die aufschlagen werden. Neben vielen Spielern des TC Nidda sind vermehrt Akteure aus der Region bis nach Frankfurt vertreten. Los geht es an beiden Tagen um 09:00 Uhr. Der TC Nidda freut sich auf schöne Spiele in guter Atmosphäre und vor allem auf viele interessierte Zuschauer auf der schönen Anlage des Kurparks in Bad Salzhausen.

Text: Christoph Messing, Bild: Photograph KA


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Tennis und mehr…

…gab es beim TCN am Abend des Gründonnerstag zu bestaunen.

Dabei ging es weniger um die kleine Filzkugel als vielmehr um das mit Kunstleder überzogene größere Pendant. Fußball statt Tennis!

Zu einem inoffiziellen Public-Viewing hatten sich gegen 21 Uhr etliche Fußballfans im Clubheim eingefunden, um dort das Spiel ‚Eintracht‘ gegen ‚Benfica‘ live zu verfolgen.

Cheforganisator und Eintracht-Fan in Personalunion: alles gut im Griff

Für das Viertelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League hatte der Vorstand kurzerhand einen Beamer nebst großer Leinwand im Clubheim aufgestellt. Ein großformatiges Bild, satter Sound und ein erwartungsfroher Fanblock sollten für eine tolle Live-Atmosphäre sorgen.

Wer also das Spektakel in gemeinsamer Runde sehen wollte, konnte sich zwischen Sitzplätzen am Tisch oder Stehplätzen an der Theke entscheiden. Zuvor hatten einige der Zuschauer die Gelegenheit genutzt, selbst Sport auf der Anlage zu treiben, um sich anschließend in eine passivere, wenn auch nicht weniger emotionale Rolle zu begeben.

Mittendrin statt nur dabei: bessere Logenplätze kaum vorstellbar

Vor allem jene, die bewusst auf ein teures Stadionticket und auf eine umständliche Anreise verzichtet hatten, waren im Clubheim ganz vorne dabei. Dazu gab es für die Fankurve neben Getränken diverses Knabberzeug, so dass man als mitfiebernder Eintracht-Fan weder verdursten noch `vor Aufregung` an den Fingernägeln kauen musste.

Rechnerisch war die Ausgangslage klar: ein Sieg mit mindestens 2 Toren Differenz musste her. Zur Erinnerung: das Hinspiel ging in Unterzahl mit 2:4 verloren (rote Karte und Strafstoßtor). Ein 2:0 oder 3:1 würden für das Weiterkommen reichen. Für Spannung war also gesorgt.

Natürlich war der Jubel groß, als Frankfurt mit einem 2:0 Sieg (mit Abseitstor) gegen Lissabon in das Halbfinale des Pokalwettbewerbs einziehen konnte und seinen Anhängern eine riesige vorösterliche Überraschung bescherte..

Stehplätze gab es ebenfalls – und waren voll besetzt

Als Zuschauer freuen wir uns darüber, dass die Europareise weitergeht und hoffentlich ein weiteres Public-Viewing auf dem (TCN-)Programm stehen wird.

Wo die Reise endet und wieviele Mitglieder beim nächsten Mal kommen? Warten wir es ab!

Der Vorstand wird jedenfalls rechtzeitig informieren.

Text und Bilder: Wolfgang Schleicher


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Mit vereinten Kräften

Plätzeteam für die Herrichtung der Spielfelder

Das lange Warten hat ein Ende – endlich!

Teppich gegen Sand, Indoor- gegen Outdoorschuhe, Kunst- gegen Sonnenlicht, teures Hallen-Abo gegen günstige Vereinsmitgliedschaft: ab sofort können viele TCN-Mitglieder die sterile Umgebung der Halle gegen das Flair einer bunten Parkanlage eintauschen.

Obwohl die Freiluft-Saison erst am 28. April mit einem umfangreichen Programm als „Tag der offenen Tür“ offiziell eröffnet wird, ist ab sofort die Anlage freigegeben – „freigegeben“ insofern als es um bespielbare Plätze, ein sauberes Umfeld und ein aufgeräumtes Clubhaus geht.

‚Einerteam‘ mit privilegiertem Vorsitz zur Landschaftspflege

Waren bereits in den Vortagen die Plätze durch eine externe Fachfirma präpariert worden, ging es an diesem Wochenende um die Restarbeiten sowie den nötigen Feinschliff.

Hierzu hatte der Verein alle arbeitsfähigen und arbeitswilligen Mitglieder zu einem Arbeitseinsatz am 13. April aufgerufen. Erfreulicherweise folgten diesem Aufruf am Samstag Vormittag ca. 25 Personen – rekordverdächtig.

Gärtnerteam für eine glyphotsa(a)tfreie Unkrautvernichtung

Die Restarbeiten umfassten das Spannen der Netze, Anbringen der Sponsorenbanner, Aufstellen der Bänke, Aufhängen der Schleppnetze, Anbringen der Ergebnistafeln, Anschließen der Wasserschläuche – also alles das, was beim Abräumen vor ca. 6 Monaten in umgekehrter Richtung erfolgte; diesmal allerdings mit deutlich mehr Vorfreude im Hinblick auf den Start in die Freiluftsaison.

Aufräumteam für Sauberkeit im Umfeld

Darüberhinaus galt es, das Umfeld zu bearbeiten: Maulwurfshügel einebnen, Grünflächen mähen, wucherndem Unkraut den Kampf ansagen, angewehtes Laub beseitigen, Tische und Stühle schrubben, Zuschauerbänke reinigen, Sonnensegel hissen, und und und… Zeitgleich zu den Arbeiten auf der Anlage fand im Inneren des Clubhauses der Feinschliff statt: Entrümpeln, Gläser spülen, Kühlschränke auffüllen, Staub wischen… alles, um sich als Spieler nach dem Spiel in einer angenehmen Umgebung entspannen zu können.

Dekoteam für die Sponsoren am Spielfeldrand

Aufgrund der zahlreichen Helfer, die überdies tatkräftig anpackten, gingen die Arbeiten zügig voran. Belohnt wurden die Arbeitswilligen nicht nur mit der Anrechnung von Arbeitsstunden, sondern auch mit einer warmen Mahlzeit in der Mittagspause. Das Orgateam versorgte die Helfer mit Würstchen, Brötchen und Kaltgetränken – natürlich kostenlos.

Abseits der ‚Schufterei‘ ergab sich die Gelegenheit, das eine oder andere neue Mitglied kennenzulernen oder gleich nach neuen Spielpartnern Ausschau zu halten, sowie erste Verabredungen auf dem Platz zu treffen.

Der guten Ordnung halber sei darauf hingewiesen, dass alle Plätze anfangs besonderer Pflege bedürfen, damit alle Mitglieder möglichst lange Spaß an einer makellosen Spieloberfläche haben.

Ein Appell zum Schluss: Diese Saison stellt den TCN vor besondere Herausforderungen. Der bisher gewohnte Clubhausservice kann aus bekannten Gründen nicht länger aufrecht erhalten werden. Daher ist dieses Jahr jedes Mitglied gefordert, mehr Einsatz und Eigeninitiative im Clubhaus und auf der Anlage zu übernehmen, damit es gelingt, dauerhaft eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle Mitglieder wohlfühlen, und der Verein auch zukünftig für attraktives Tennis ‚in Nidda‘ stehen kann.

Text: Wolfgang Schleicher, Bilder: Manfred Hofmann, Werner Fröbel


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Same procedure as every year

Firma bestellt: Spezialmaschinen für den Transport gut verstaut

5 Plätze, 3340 qm Spielfläche, 8 t Sand

Drei Zahlen, die für die Platzinstandsetzung im Frühjahr stehen.

Was auf den ersten Blick trivial aussieht, nach dem Motto “Sand drauf und ab in die Saison“, sagt wenig über die tatsächliche Arbeit aus, da der alte Sand entfernt werden muss, bevor der neue aufgetragen werden kann und aus den 8 t schnell 16 t werden, die es zu bewegen gilt.

Und dennoch: das, was alljährlich vorab der Saison im Hintergrund und zuweilen für einige Mitglieder ewig unsichtbar bleibt, hat für jeden Tennisspieler in der Ausübung seines Hobbys direkte Auswirkung. Dann nämlich, wenn ein Ball verspringt, ein Spieler ausrutscht, an der Linie strauchelt, tiefe Fußabdrücke hinterlässt oder wenn der Regen einmal nicht abfließen will, ja dann stellt sich bisweilen die Frage, ob es bei der Instandsetzung tatsächlich immer „fachgerecht“ zugegangen ist.

Damit derartiges eher selten vorkommt, greift der TCN bei der Herrichtung der Plätze auf die Hilfe spezialisierter Firmen zurück.

Platz für Neues schaffen: Abräumen leicht gemacht

Eine maschinelle Verdichtung der Spielfläche lässt ein Bespielen der Plätze umgehend zu, wohingegen in Eigenregie erstellte Plätze noch wochenlang aushärten müssten. Zudem lassen sich aufgrund der Größe der Anlage nicht genug Mitglieder finden, die die Plätze verlässlich innerhalb von 3-4 Wochen fachgerecht in Eigenregie aufbereiten könnten.

Ob jetzt in Eigenregie oder als eingekaufte Serviceleistung:

„Zwei (keine Fliegen) mit einer Klappe schlagen.“ Sand neu eingesteut und per ‚Schleppnetz‘ verteilt

Der Ablauf bleibt stets gleich. Zuerst erfolgt das Abräumen der Deckschicht, die durch Auswaschung, Moosbildung und anderen Verunreinigungen ihre Bindung verloren hat. Leider gilt das (nicht billige) alte Ziegelmehl als Sondermüll und ist entsprechend kostenintensiv zu entsorgen. Danach wird der neue Sand eingestreut, mit Schleppnetzen abgezogen und mehrfach gewalzt und gewässert – immer und immer wieder.

Stau- und Kollisionsgefahr: auf dem Centercourt wurde es eng

Was anderenorts in mühsamer, manueller Handarbeit vonstatten geht (Schubkarren, Schaufel, Sand runter, Sand drauf), geht hier durch die Spezialmaschinen der Fachfirma schnell und gleichmäßig über die Bühne.

Stolpern ausgeschlossen: neue Linien sofort eingeebnet

Nebenbei werden die zuvor entfernten Linien allesamt erneuert. Am Ende erstrahlen die Plätze in ziegelroter Farbe neu.

Trotz Spezialmaschinen ist nach wie vor ein wohlgesonnener Wettergott von Nöten. Ohne die wärmende Sonne fehlt es an der erforderlichen Aushärtung der Plätze. Insbesondere zu Beginn bedürfen die Plätze ganz besonderer Pflege. Kleine Nachlässigkeiten wirken sich schnell negativ aus und hinterlassen auf den Plätzen lange ihre Spuren.

Ziegelmehl gewässert und verdichtet, den Rest erledigt die Sonne – hoffentlich

Zur Vermeidung gehören: gründliches Abziehen der Plätze sowie ordentliches Wässern. Gerade zu Saisonbeginn zeugt es eher von Weitsicht, den Platz auch vor Ablauf der Spielzeit einmal kurz abzuziehen, tiefe Löcher zuzuschieben oder zwischendurch zu wässern. Mitunter läuft es dann auch spielerisch wieder etwas besser!

Somit verbessert sich nicht nur der eigene Spielspaß, sondern garantiert auch das Wohlwollen der übrigen Mitglieder, die von einem einwandfreien Untergrund profitieren und ihr Können ohne Handicaps (bzw. Ausreden) zur Schau stellen dürfen…

Text: Wolfgang Schleicher, Bilder: Manfred Hofmann


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Unser langjähriges Mitglied und 1. Vorsitzender
Horst Nitsche
ist für immer von uns gegangen.

Durch sein Engagement und seine Tatkraft war er eine große Bereicherung für unser Vereinsleben.

Wir trauern mit seinen Angehörigen und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.


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Liegt für Tennisspieler „die Wahrheit stets auf dem Platz“, gilt für Weinliebhaber das Motto „in vino veritas“. Dieses Mal ging es beim TCN nicht um Punkte fürs Spiel, sondern um Punkte für vergorenen Traubensaft.

Die Erwartungen waren hoch…

Zu seiner ersten Weinprobe hatte der Verein Mitglieder und Gäste am Samstag Nachmittag des 23. März 2019 ins Clubheim eingeladen.

Werner Stahlheber hatte als Organisator seine verwandtschaftlichen Kontakte gepflegt und auch sonst weder Aufwand noch Mühe gescheut, um das gleichnamige Weingut »Stahlheber« aus der Pfalz für die Veranstaltung zu gewinnen.

…und wurden nicht enttäuscht

Frühlingshaft sonniges Wetter und eine einladend dekorierte Tafel empfingen 23 Teilnehmer, die schließlich erwartungsvoll vor den Probiergläsern ihre Plätze einnahmen.

Das Familienweingut aus Kindenheim hatte zur Verkostung 10 verschiedene Weine ausgewählt und, um auf Nummer sicher zu gehen, jeweils eine Flasche aus dem gesamten Sortiment zusätzlich eingepackt.

Insgesamt konnten die Teilnehmer viel Informatives rund um das Thema Wein erfahren und nebenbei die einzelnen Tröpfchen bewerten. Eine breite Auswahl von weiß bis rot und von lieblich bis trocken sollte sicherstellen, dass an diesem Tag für alle Geschmacksnerven etwas Passendes dabei sein würde.

Eingeläutet wurde die Runde mit einem fruchtigen Secco. Bereits beim Thema „Sekt“ wurde offenkundig, dass Begrifflichkeiten mitunter verwirren und sich Herstellungsmethoden teils massiv unterscheiden. Hier seien beispielsweise nur „Perl-, Schaum- und Qualitässchaumwein“ genannt.

In insgesamt 10 Runden wurden die verschiedenen Aromen vorgestellt und regten so den eigenen Gaumen stets zu neuer Höchstleistung an. Brot, Salzgebäck und Wasser sorgten zwischendurch für die nötige Neutralisierung, bevor neu eingeschenkt wurde.

Tiefgehende Fragen zum Thema Wein wurden fachkundig beantwortet: Rebsorten, Anbau, Weinlese, Kelterung, Abfüllung. Aber auch vermeintlich banale Themen wie Verschlüsse, – Naturkork – Mischkork – Kunststoff – Schraubverschluss, etc. gehörten zum Fragenkatalog.

Nach etwa 1 Liter Weinkonsum pro Teilnehmer waren die Favoriten ermittelt und bei manchen die Bestellungen notiert. Im Anschluss gab es noch eine ordentliche Winzervesper, die für sich allein genommen schon ein Teilnahme wert gewesen wäre.

Zu guter Letzt galt es, die angebrochenen Probierflaschen zu leeren, bevor die Teilnehmer nach angeregten Gesprächen den Heimweg (passiv) antraten.

Stahlhebers unter sich (Werner, Annet und Ralf)

Fazit: Eine äußerst gelungene Veranstaltung. Eine Neuauflage wird es sicherlich geben. Ob der zu erwartende Teilnehmerzulauf dann noch ausreichend Platz finden wird?

Ein Teilnehmer

Text: Wolfgang Schleicher / Bilder: Andreas Fuchs, Werner Stahlheber


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Alles Gute hat ein Ende!

Auch die diesjährige Sommersaison beim TCN. Der außergewöhnlich trockene und nicht enden wollende Sommer hatte – zumindest für die heimischen Tennisspieler – nur Vorzüge:
Ungetrübter Sonnenschein garantierte viele Tennisstunden und ließ somit den Verein mit seinen Veranstaltungen ebenfalls niemals im Regen stehen.
Obwohl sich die Plätze bis zum Schluss im allerbesten Zustand präsentierten – gar manche behaupteten, jene seien am Ende besser als am Anfang gewesen – waren ab November die Weichen unwiderruflich auf Abschied von der Freiluftsaison gestellt.
Ohne ‚Zeitmesser‘ hätte sich bis zu diesem Zeitpunkt fast das Gefühl eingeschlichen, man befände sich bereits sechs Monate weiter, und die Saisoneröffnung stände unmittelbar bevor.
Für das eine oder andere Mitglied bot sich damit Gelegenheit, entweder Arbeitsstunden abzuleisten oder einfach noch einmal Gleichgesinnte zu treffen.

Keine Mühen gescheut und kein Arbeitsmittel ungenutzt. So angenehm können bisweilen Arbeitsstunden sein.

Eine kleine Schaar williger Helferinnen und Helfer hatte sich deshalb am Samstag ab 10 Uhr zusammengefunden, um bei schönstem Herbstwetter die Anlage für den Winterschlaf vorzubereiten.
Clubheim und Umfeld sollten winterfest gemacht werden. Selbiges galt für die Plätze, doch angesichts des anhaltend guten Wetters wurde kurzerhand beschlossen, den Centercourt noch eine Woche länger offen zu halten und hartgesottenen Außenspielern eine allerletzte Schonfrist einzuräumen.

Für alle anderen Plätze galt:
Netze abhängen, Banner der vereinstreuen Sponsoren abnehmen, Anzeigetafeln einsammeln, Bänke wegräumen, Schleppnetze und Wasserschläuche verstauen sowie Laub zusammenkehren. Im Umfeld mussten Hecken gestutzt, Baumäste beseitigt wie auch die Sonnensegel auf Terrasse und Zuschauerwiese eingerollt werden.
Belohnt wurden die Mühen im Anschluss mit Steaks und Würsten vom Grill sowie diversen Getränken. Der lockere Stehimbiss – Tische und Stühle waren ja eingemottet – samt Plausch war somit der inoffizielle Abschluss der Open-Air-Tennissaison.
Einige zieht es ab sofort in die Halle, andere versuchen sich anderweitig fit zu halten.
Für die kommenden Wintermonate ist das eine oder andere kleinere Event (Weinprobe) geplant, so dass das Warten auf den Frühling nicht allzu lange erscheint.

Ein Teilnehmer
Text: Wolfgang Schleicher / Bild: Werner Fröbel


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